Selbstwert & Selbstliebe Archive - Seite 5 von 7 - Hilde Fehr Coaching

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7 Tipps, um das „Danke“ ins Leben zu bringen

„Hey gib mal die Zuckerdose rüber!“ Gerade dass man dann ein „Danke“ nachwirft, wenn man in Gedanken irgendwo anders ist, schon über den Job nachdenkt und überlegt, wie man dies und jenes in der Arbeit lösen wird. Und dann noch ein: „Übrigens könntest Du auch mal die Küche aufräumen!“ nachwirft, während man schon das Haus verlässt. Und dann noch glaubt, man wäre „eh nett“ gewesen…

Kennen Sie das? Situationen, von denen man glaubt, man wäre „eh nett“, obwohl einem vor lauter Befehlston nur noch die Plakette des Sheriff-Sterns am Revers fehlt? Und kennen Sie auch Situationen, wo Sie mit sich selbst genau gleich umgehen? „Wieso ist das noch nicht fertig?“- „Na das hast mal wieder ordentlich vergessen! Typisch!“ – „Nichts da, jetzt machst du zuerst das andere fertig!“… diese Liste endet manchmal nie. Für die Kinder nicht. Für den Partner und die Partnerin nicht. Und am Schlimmsten: auch für Sie selbst nicht! Mehr lesen

Vorteile der Fastenzeit

WELCHEN VORTEIL DIE FASTENZEIT HAT…

Ich muss gestehen, ich hatte nach Weihnachten und Neujahr das Gefühl, ich verfette von innen heraus und mein Alkoholgenuss ging mir auch schon zu weit. Gedacht, beschlossen, gehandelt. Und zwar gleich alles in einem: kein Alkohol, kein Zucker und keine Kuhmilchprodukte mehr! Und zwar 2 Monate lang.
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7 Gründe, warum der „Traummann“ sterben sollte

  • „Wenn ich dann mal einen Partner habe, dann fühle ich mich nie mehr einsam!“ oder
  • „Wenn ich die „Richtige Frau“ an meiner Seite hätte, nicht die, die ich gerade habe, dann wäre ich glücklich, weil die „Richtige“ spüren würde, dass ich zwar „ja“ gesagt habe, dass ich aber „nein“ meinte!“ oder
  • „Mit dem wirklichen“Mister Right“ wäre ich einfach glücklich!“

Kennen Sie/ kennst du solche Gedanken? Ich muss gestehen, ich hatte sie zuhauf! Mehr lesen

Das Fairness-Abkommen mit sich selbst

Aus gegebenem Anlass heute ein Thema, das mir in meiner Praxis der Selbstwert-Ambulanz inzwischen fast täglich begegnet: „Auf einer Skala von 1-10, wo siedeln Sie Ihren Selbstwert momentan an?“ Meist beginne ich eine Einheit mit dieser Frage und der Bitte, das eigene emotionale Befinden mithilfe des Körpers in Form einer Art „Skulptur“ zum Ausdruck zu bringen. Und dann passiert folgendes: Mehr lesen

Selbstkritik bremst, *Selbstmitgefühl* beflügelt

SELBSTMITGEFÜHL? Eine Sache für selbstmitleidige Luschis und Tussen? WARUM DICH SELBSTKRITIK BREMST UND SELBSTMITGEFÜHL BEFLÜGELT!

„Sei kein Angeber!“, „Selbstlob stinkt!“, „Hahaha schau mal, wie die sich wichtig nimmt!“, „Nur die Harten kommen durch!“

Ich weiß es nicht, aber geht es nur mir so, dass meine ganze Kindheit aus solchen und noch viel mehr sinnlosen RatSCHLÄGEN bestanden hat? Ich komme aus dem fleissigen arbeitsamen Vorarlberg, wo der Begriff „Gefühle“ an sich schon ein Fremdwort war. Wenn dann noch jemand von SelbstMITgefühl gesprochen hätte, hätte man sicher dorfweit geurteilt: „Die soll sich nicht im Selbst-MITLEID baden, die soll lieber mal was arbeiten!“

Da aber erstaunlicherweise die Fähigkeit zu arbeiten sehr stark vom Selbtmitgefühl abhängt, möchte ich heute genau dorthin einen genaueren Blick werfen:

  1. Fangen wir gleich beim ersten Begriff in der Überschrift an: Selbstkritik. Eine Sache, die landläufig als etwas sehr Positives eingestuft wird: „Denn wer keine Selbstkritik walten lässt, wird größenwahnsinnig, sieht die Dinge und somit sich selbst nicht mehr realistisch und könnte unberechtigterweise abheben!“
  2. Da wir das so eingeimpft bekommen haben, glauben viele Erwachsene von uns, wir müssten uns nur genug selbst kritisieren, niemals mit etwas oder uns selbst zufrieden sein, dann hätten wir mehr Motivation, um noch besser, schneller und produktiver zu werden!
  3. Die Wahrheit ist: ständige Selbstkritik macht depressiv. Und Depression ist das Gegenmittel von Motivation.
  4. Der nächste Begriff: Mitgefühl. Oft haben wir unglaubliches Mitgefühl für andere. Psychologisch betrachtet bringen genau diejenigen, die wenig Selbstmitgefühl haben, viel (zu viel) Mitgefühl für andere auf, als wollten sie eine innere Leere im Außen füllen.
  5. Mitgefühl gibt uns die Möglichkeit, überhaupt fühlen zu dürfen. Wenn schon nicht uns selbst, dann wenigstens die anderen.
  6. Selbstmitgefühl bedeutet in der logischen Schlussfolgerung, ich darf fühlen, und zwar mich selbst. Und das bedeutet weiters, ich darf auch fühlen, dass ich nicht überall die Beste, Schnellste und Größte bin. Ich darf fühlen, dass ich manchmal sogar „nur“ durchschnittlich bin.
  7. Was uns zur gewinnbringenden Erkenntnis bringt: „ICH BIN GENUG!“
  8. D.h. zusammengefasst: Selbstmitgefühl erkennt den Irrsinn des „Nie genug!“-Seins sofort. Es stellt die Selbstkritik, die uns nur depressiv macht, ab. Und es ermöglicht uns, Risiken einzugehen, weil wir wissen, wir müssen nicht immer nur gewinnen! Das Selbstmitgefühl fördert uns, ins Tun und Handeln zu kommen, weil wir wissen, WIR SIND ALLE MENSCHEN UND MENSCHLICH: MIT ALL UNSEREN STÄRKEN UND SCHWÄCHEN! UND SOMIT IMMER GENUG!
  9. Kleiner Akutvorschlag: Nimm dich JETZT für 2 Minuten in die Arme. Komisch sagst du? Das sagte ich vor ein paar Jahren auch. Und wenn ich Workshops gebe und diese Übung vorschlage, merke ich, wenn Menschen das noch nie gemacht haben. Weil sie gar nicht wissen, WIE sie sich selbst umarmen sollen: Stell dir vor Dein Kind, Deine Freundin, Deine Mutter, …, steht vor Dir und braucht eine Umarmung. Genauso und mit genau dem „Druck“ von Wärme und Liebe schlingst du jetzt Deine Arme um Deine eigenen Schultern und zeigst dir selbst: „Ich hab mich lieb!“

DAS BIST DU DIR WERT!

Das wünscht dir von Herzen Deine Hilde Fehr

Und wenn du Lust hast, Deine Erfahrungen hier mit uns zu teilen, freue ich mich riesig!

7 Tipps – Du musst nichts leisten, um wertvoll zu sein

  • Wenn du in der Schule gute Noten hast, dann…!“
  • Wenn du brav im Haushalt mithilfst, dann…“

… bist du wertvoll! So lernen wir als Kinder schon, wir sind nur wertvoll, WENN… wir dies und das geleistet haben! Und weil wir so brave Kinder waren, sind wir auch so brave Erwachsene. Zwar nicht im außen in der Gesellschaft. Nein, da wehren wir uns und rufen: „Ich funktioniere sicher nicht!“ oder „Mit mir doch nicht!“ Aber wenn wir dann zuhause sind, alleine, dann packen wir genau dieses Muster wieder aus:
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Wie man es schafft, in die *Fülle* zu kommen

„Das ist leicht gesagt!“ sagen Sie? „Wenn die Wirtschaftslage genau das Gegenteil verspricht? Wenn so viele Menschen arbeitslos sind? Wenn es überall Krieg gibt? Wenn die Menschen, die aus Kriegsgebieten flüchten, die uns überschwemmenden Flüchtlinge, von unserem eh schon so kleinen Topf auch noch etwas haben wollen?“ Dann sollen Sie an die Fülle glauben?

JA!

Und wissen Sie warum? Weil die Fülle kein „Ding“ ist, das von außen kommt. Man kann es Ihnen nicht „nachwerfen“, man kann es Ihnen nicht injezieren, und falls man es Ihnen vor die Haustüre stellen würde,  würden Sie es vielleicht nicht als „Fülle“ erkennen. Darum sollten Sie sich bewusst machen: die Fülle entsteht nur IN UNS SELBST. Es ist ein GEFÜHL und kein Gegenstand. Und darum können SIE ES BESTIMMEN, OB SIE DIESES GEFÜHL ENTSTEHEN LASSEN, oder eben nicht.Mehr lesen

Präsentationen: Don’t’s und Do’s!

Ich hatte das große Privileg in den letzten Wochen gleich zweimal bei großen Kongressen zum Thema „Erneuerbare Energien“ dabei sein zu dürfen. Und ich muss sagen, es hätte sehr spannend sein können. Ja hätte können! Und wissen Sie warum nur „hätte können“? Weil sämtliche Vortragende wirklich jeden Fehler bedienten, den man machen kann. Um ganz ehrlich zu sein, dachte ich, diese Fehler macht gar niemand mehr! Und so denke ich mir jetzt, falls Ihnen auch so etwas passieren könnte, gebe ich Ihnen als altehrwürdige Schauspielerin und Präsentationstrainerin die MUST-DO-BASICS FÜR PRÄSENTATIONEN MIT: (Zuerst einmal von der humoristischen Seite betrachtet)
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Wut: Die 5 Erste-Hilfe Tipps

Ihr Arbeitgeber hat Ihnen schon wieder einen neuen Berg Arbeit auf den Schreibtisch gelegt, obwohl Sie mit dem alten schon nicht nachkommen!

Ihr Partner hat letztes Jahr versprochen, dass er sich zum Muttertag etwas ganz Besonderes einfallen lassen wird. Und dann hat er ihn vergessen!

Ihre Frau wollte Sie im Garten unterstützen, und was macht Sie? Sie liegt faul im Liegestuhl herum!

Ihr Kind hat einen Hund/eine Katze/einen Wellensittich bekommen, weil es eingewilligt hat, jeden Tag den Käfig sauber zu machen. Und wie schaut die Realität nun aus? Es passiert nichts, außer dass ständig die ganze Wohnung stinkt! Mehr lesen

Wertschätzend NEIN sagen lernen

„Manchmal trifft die Menschen der Schlag, wenn ihnen bewusst wird, dass sie nicht so leben müssen, wie man ihnen gesagt hat, dass sie leben müssen…!“

Einen Kaffe wollten wir trinken und über eine eventuelle Zusammenarbeit philosophieren… Der wundervolle Coach R.G. und ich. Und worin endeten wir? In gegenseitigen Trainings. Zum Glück! Denn „Er werde jetzt mit seiner privaten Situation anders umgehen, als er es vorgehabt hatte!“, und ich, „Ich weiß jetzt bis ins tiefste Innere, was der Sinn meines beruflichen Tuns ist!“

Denn ich lernte u.a., dass ich das große Glück habe (schon wieder Glück;-)), dass ich mein „freies Kind“ (laut Transaktionsanalyse) bis ins Erwachsenen-Alter „hinüber retten“ und mitnehmen konnte. Was u.a. zur Folge hat, dass ich mir bis heute einen „Hofnarren“-Status erhalten konnte, mit dem es mir möglich ist, mir und meiner Bestimmung im Leben immer treu zu bleiben.Mehr lesen