Beziehung und Humor Archive - Seite 2 von 3 - Hilde Fehr Coaching

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Beziehung und Humor? Geht das zusammen? Ich sage: JA! Und noch mehr, ich sage sogar, eine Beziehung, in der wir nicht mindestens 3mal täglich über uns selbst lachen, ist eine Beziehung, der es gut tun würde, wieder die Leictigkeit und den Humor auferstehen zu lassen!

„Die und Geländer streichen? Haha..!“

„SIE UND GELÄNDER STREICHEN, HAHAHA…“

SO HAT ER ES ERLEBT:

Meine liebe Hilde hat ihr Vorhaben ausgesprochen, dass sie mehr Zeit am Land verbringen möchte. Diese Botschaft freut mich riesig, da ich das häufige Wienfahren schon mehr als satt habe und durch die Zeit in Wien besonders schätzen gelernt habe, was ich mit meinem Haus am Land habe.

Nun so toll sich das anhört; und so glücklich ich darüber bin, so gibt es da auch einiges, was davor erledigt sein muss. Denn bevor meine liebste Hilde öfter zu mir kommt, ist einiges zu sanieren. Und da meine Liebste Hilde angekündigt hat, keinen Staub schlucken zu wollen, sollte das ganze Haus in neuem Glanz erstrahlen, bevor meine zarte Künstlerin aufs Land kommt. Ja gar nicht so leichte Vorgaben neben einem ohnehin ausfüllenden Job.Mehr lesen

Komplimente sind doch überflüssig, oder?

„KOMPLIMENTE UND SONSTIGE ÜBERFLÜSSIGKEITEN…“

SO ERLEBT SIE ES:

Wie manche von Ihnen schon mitgekriegt haben dürften, gehöre ich eher der Spezies „Dramatische-Übertreibungs-Künstlerin“ an. Während mein lieber Josef eher dem Menschen-Typus „Stoischer-Untertreibungs-Bauer“ zugeordnet werden muss. Was im Alltag natürlich zu fatalen Folgen führen kann:

Denn schlage ich mich irgendwo an, „schreie ich…“, laut meinem lieben Josef, „wie ein abgestochenes Kalb durch ganz Wien, nämlich so laut, dass sich die Notfall-Unfallwagen vor unserer Haustüre gegenseitig prügeln, wer diesem, gerade im Sterben liegenden Menschen, das Leben retten darf!“ Hingegen hat sich mein lieber Josef das Knie gebrochen, läuft er monatelang ohne einen Mucks zu machen damit herum, und meint sogar nach vollbrachtem, für ihn sowieso in jeder Hinsicht sinnlosem Spaziergang, „Geht eh!“Mehr lesen

„Bauer“ vs. „Künstlerin“ – Schimpfwörter

DES PRINZEN-SPRACHE (DER BAUER) VERSUS SCHIMPFWORT-TIRADEN (DIE KÜNSTLERIN)…

SO HAT SIE ES ERLEBT:

Mein Name ist Hilde. Ich bin …, nein keine Sorge, nicht Alkoholikerin, aber laut meines wundervollen Bauern Josef eine ausgesprochene Sprachproletin der tiefsten Sorte! „Denn ich würfe mit Ausdrücken um mich, die er nicht einmal seinem schlimmsten Feind sagen würde!“

Aber alles von Anfang an: „Ich sei so eine Urasserin!“ hörte ich, mir „dünkt“ schon ab Woche drei. Da ich aber gar nicht verstand, was urassen hieß, dauerte es ein paar  weitere Wochen, bis ich darauf reagierte. Denn ehrlich gesagt, sagte er dies immer mit einem Lächeln auf den Lippen und einem Lachen im Tonfall, so dass ich dachte, er sage etwas Liebevolles zu mir. Als dieses „urassen“ aber immer öfter kam, im Zusammenhang mit Strom, mit Duschen im Bad, mit Brot und dann irgendwann sogar mit jeglichen Lebensmitteln, erschien es mir mehr als notwendig, endlich zu verstehen, was er denn da überhaupt sagte: „verschwenden“ schrieb der Duden dazu. „Aha?“… Ich war also in Josefs Augen eine Verschwenderin!Mehr lesen

Juhu! – „Endlich“ wieder Formel 1

„ENDLICH WIEDER FORMEL 1!“ WAS FÜR EIN GLÜCK, DASS SIE ES GANZ ANDERS EMPFINDET!

SO ERLEBT SIE ES:

Ich erinnere mich als Kind an viele Sonntage, als draußen die Sonne schien, und mein Vater fett im Fernsehsessel thronte, umgeben von zugezogenen Vorhängen und eingenebelt in seinen eigenen Zigarrenrauch, den er in all den Stunden ununterbrochen neu produzierte. Und obwohl ich schon als Kind kaum vom TV-Gerät wegzubringen war, suchte ich an solchen Sonntagen die Natur sogar freiwillig auf. Und an was ich mich auch noch erinnere ist, dass wir dann im Garten, egal wo wir spielten, ununterbrochen diesen mir so unendlich sinnlos erscheinenden Motorenlärm der Formel 1 Fahrzeuge mitanhören mussten, weil mein Vater ansonsten wahrscheinlich gar nichts mehr sehen hätte können, wenn er nicht die Türen fürs Rauch-Entlüften alle geöffnet hielt.Mehr lesen

„Zu Hilfe! Ich will den Knigge zurück!“

„HILFE, ICH WILL DEN KNIGGE ZURÜCK!“

SO HAT SIE ES ERLEBT:

Wenn Mann und Frau sich kennen lernen, haben beide Parteien so genannte unsichtbare Anforderungskriterien, die vom Gegenüber auf jeden Fall erfüllt werden müssen: in meinem Fall, muss „er“ zivilisiert essen, gepflegte Finger und Fußnägel vorweisen und sich ganzkörperlich im Schuss haben, sprich täglich frisch duschen, ein Deo verwenden und aus sich heraus regelmäßig zum Frisör gehen.

Wenn sich nun Frau und Mann zu Kennenlern-Zwecken verabreden, scheinen Männer ja alle diese Richtlinien vorbildlich einzuhalten. Denn die Überraschungen insofern kommen nie anfangs einer Beziehung zum Vorschein, nein sie überrollen einen immer dann, wenn man glaubt, den „Märchenprinzen“ nun endlich doch gefunden zu haben.Mehr lesen

Null Therapiechancen mit meinem Bauern

„WIE ICH MEINE IMAGO-THERAPIE-CHANCE MIT MEINEM BAUERN VERSTÄNDLICHERWEISE VERSPIELTE…“

SO HAT SIE ES ERLEBT:

Ja wir schwebten auf Wolke sieben mein liebster Josef und ich. Solange wir frisch verliebt waren. Und für danach hatte ich auch schon die Lösung: Wir würden einen IMAGO-Workshop machen, in dem wir lernten, wie „man“ richtig kommuniziert, um der, der Verliebtheitsphase normalerweise folgenden Phase des „Machtkampfes“, schon vorweg die Stirn zu bieten. Sprich ich hatte geplant, wir würden sämtliche Machtkämpfe dadurch gleich auslassen können!

Uns so geschah es, dass mein liebster Josef auf der Rax, umgeben von noch 50 anderen Paaren, und ich inmitten dieser Horde von Menschen saßen und versuchten, allen Richtlinien und dem ganzen Regelwerk von Imago gerecht zu werden. Was mir nicht schwer fiel, weil ich auf diesem Gebiet schon ein alter Hase war. Sprich ich kannte und praktizierte, zum Leidwesen meiner Jugend (Inzwischen einem „noch“ und einem „nicht mehr so sehr“ pubertierenden Jugendlichen) dieses „Spiegeln“ (Man wiederholt Wort für Wort, was der andere gesagt hat), dieses Einfühlen und die Wertschätzungen (Was ich an dir wertschätze ist…) schon über 10 Jahre lang.

„Ich höre du sagst… Habe ich dich gehört?“Mehr lesen

Weltproblem Nr.1: Lüften – oder wie?

„WIE LÜFTEN ZUM WELTPROBLEM NUMMER 1 WURDE!“

SO HAT SIE ES ERLEBT:

Ja, das hatte ich mir auch gedacht, wenn ich als Kind mitbekam, wie sich mein Vater wieder lautstark über meine Mutter aufregte, indem er ihr unterstellte, sie habe wohl Mitleid mit den Zugvögeln im Winter und wolle daher die ganze Erd-Atmosphäre aufheizen. Aber falls sie es noch nicht mitgekriegt habe, diese Vögel seien zeitgerecht in den Süden geflogen, also müsse sie nicht ständig in unserem Haus Durchzug halten! Worauf meine Mutter immer wie ein Rohrspatz zurückschimpfte und meinte, dann solle er halt seine Zigarren auch draußen rauchen, dann müsse sie auch nicht so viel lüften!

So viel Zoff nur wegen dem Thema Raumlüftung, also das wollte ich zeitlebens nie so haben! Das schwor ich mir schon als 7 jähriges Kind! Und siehe da, manche Wünsche gingen auch wirklich in Erfüllung, zumindest bis Frau 50 Jahre alt war. Denn dann sollte mein lieber Josef Einzug in meinem Leben halten. Mehr lesen

Metrobesuch, Donnerstagabend…

„SEIN, ja ich weiß…, DONNNERSTÄGLICHER HEILIGER METRO-BESUCH!“ 

SO HAT SIE ES ERLEBT: 
Ich habe vom Klischee gehört, dass Frauen bei Schuh-, Handtaschen- und sonstigen Einkäufen nicht zu bremsen seien und dabei regelmäßig in ein Einkaufs-Rausch-Koma fallen würden. Da mir dies persönlich noch nie passiert ist, nehme ich einmal an, dass ich wohl zu den Spezies der eher untypischen Weiblichkeit zähle. Dass ich aber eines Tages an einen Mann geraten würde, der seine Kaufräusche im Großmarkt namens Metro auslebte, das hätte ich mir dennoch nie träumen lassen.

Begonnen hatte das Ganze schon beim Kennenlernen, als mein Josef meinte: „Er fahre jetzt ins Metro.“ – „Ja ist gut“, dachte ich mir. „Tschüs dann!“ sagte ich, etwas enttäuscht darüber, dass er nicht mehr bei mir bleiben wollte. Dass dies aber eine Aufforderung an mich gewesen sein sollte: „Ich hätte doch etwas bei ihm vom Metro bestellen sollen, dann wäre er nämlich gerne nach dem Metro-Einkauf wieder zu mir zurück gekommen, um es mir zu bringen…!“, das hätte doch nicht einmal eine typische, manchmal dem Einkaufsrausch erliegende Frau verstanden. Oder???Mehr lesen

„Besuch mich doch am Grab?“ und andere Nettigkeiten

„WENN DU SO WEITERMACHST, KANNST DU MICH BALD AM GRAB BESUCHEN KOMMEN!“

SO HAT SIE ES ERLEBT:

Ja, ich kenne die Self-Fullfilling-Prophecy…! Dieses Ding das besagt, dass die Gedanken das in der Realität erschaffen, was man zuvor gedacht hat. Sprich denke ich mich schlank, bin ich das auch bald darauf im realen Leben. Und denke ich mich krank, sprich äußere ich ständig negative Angstgedanken, dass ich krank werden könnte, dann bin ich eines Tages auch richtig krank…!

Ja ich kenne mich aus mit diesem Gedankengut! Es fällt mir immer auf, wenn andere Menschen diesen Fehler machen! Und dann sage ich es ihnen auch. Man muss doch Menschen warnen, wenn sie sich selbst ins Unglück denken bzw. reden. Oder?

Und dann behauptete mein lieber Josef doch unlängst, dass ich das AUCH machen würde! „Tztztz…!“ habe ich mir nur gedacht, „Was der noch alles lernen muss…!“ Denn mal ganz ehrlich: in meinem Fall war das eine ganz andere Situation! Mehr lesen

Valentinstag: Was daraus wurde

„HAPPY VALENTINE!“ ODER DAS, WAS WIRKLICH DARAUS WURDE…

SO HAT SIE ES ERLEBT:

„Happy Valentine!“ hieß es doch letzten Sonntag in aller Munde! „Ja für Geschäftemacher schon!“ meinte mein lieber Josef schon eine Woche davor. „Er wolle mir dann ein paar Blumen in die Hand drücken, und das wäre es dann gewesen sein!“ – „Ja das konnte ja heiter werden!“, dachte ich mir drum schon im Vorfeld, war ich doch sowohl eine zutiefst bekennende Muttertags-, Geburtstags- als auch Valentinstag-Fanatikerin…

Dies wenigstens drei Tage vorher vergessen habend, wollte mir mein lieber Josef bei meinem Lieblings-Telefon-anbieter (Scherz!), dafür sorgen, dass ich in seinen Businesstarif wechseln könne. So dass ich nicht mehr monatlich zwischen 80 und 90 Euro (Ja ich weiß, ich dachte, das zahle jeder!) Telefonkosten haben würde. Jetzt war aber blöderweise die Tage davor genau mein Handy damit beschäftigt, in Bälde seinen Geist restlos aufzugeben.Mehr lesen