Präsidentenwahl 2016: Wie mit den "anderen 50%" umgehen? - hildefehr.com

Präsidentenwahl 2016: Wie mit den „anderen 50%“ umgehen?

Auch wenn Sie es schon müde sind, noch etwas zu den Wahlen in Österreich zu lesen, wir haben jetzt eine Aufgabe! Ja WIR! Sie und ich! Wir alle müssen jetzt etwas tun, damit wir Frieden in unserem Land behalten. Frieden in unseren Familien, mit den Nachbarn, am Arbeitsplatz, in unserem Ort und in unserem Land!

5 beste Tipps wie wir mit den ca. 50% der Menschen umgehen können, die anders gewählt haben!

1. Jeder von uns hat verschiedene Persönlichkeiten in sich vereint (verschiedene Persönlichkeitsanteile):

Mutter, Vater, Kind, Liebende, Arbeitender, Ängstliche, Mutige, Kritiker, Ermutigerin, v.a.m. Und jeder dieser Persönlichkeitsanteile ist UNTERSCHIEDLICH STARK AUSGEPRÄGT. Und das heisst in der logischen Kosequenz: JEDE/R VON UNS HAT SOWOHL EINEN HOFER-ANTEIL ALS AUCH EINEN VAN DER BELLEN ANTEIL IN SICH. Nur unterschiedlich stark ausgeprägt.

2. Seien Sie mutig!

Ich lade Sie jetzt zu einem Experiment ein, und bitte Sie, mir gedanklich einfach kurz zu folgen: Wenn Sie Van der Bellen-WählerIn waren, schicke ich Sie auf die Suche nach Ihrem „Hofer-Anteil“ in sich. Ja Sie haben richtig gehört, ich bitte Sie ganz ehrlich, und ohne dass es je jemand erfahren wird, kurz nachforschen zu gehen, ob Sie schon Gedanken hatten wie: „Warum diese Musliminnen immer diese Kopftücher tragen?“, „Ob die zuhause wirklich keine Rechte haben?“, „Also diese Bestimmung von Amerika und dann von dieser EU geht mir auch schon manchmal auf die Nerven!“, „Ich möchte in der Politik auch mehr selbst mitbestimmen können!“, „Wie wir das alles schaffen sollen mit den vielen Flüchtlingen, ohne selbst verzichten zu müssen, das möchte ich auch erst sehen!“, „Ich will keine Angst mehr haben müssen!“ …

Und wenn Sie „Hofer-WählerIn“ waren bitte ich Sie, das Experiment genau umgekehrt zu machen. Welche Persönlichkeitsanteile haben Sie vom „Van der Bellen Gedankengut“ in sich schon bemerkt: „Ja vielleicht wäre es doch eine schöne menschliche Vision, wenn wir alle eins wären und ein gemeinsames Europa sein könnten? Wenn wir mit allen Menschen die da sind, in Frieden leben könnten!“, „Vielleicht sind ja doch nicht alle Muslime an allem schuld. Ich kenne sie ja nicht einmal?“, „Der Urlaub in der Türkei, Ägypten, etc. war schon schön!“, „Ich habe einfach Angst vor den Flüchtlingen! Aber wenn ich ehrlich bin, haben die schon wirklich viel Pech in ihrem Leben mit dem Krieg und allem!“, „Wenn ich nicht so viel Angst hätte, könnte ich vielleicht ja doch mal mit so Menschen reden. Vielleicht kommen die ja doch aus einer interessanten Kultur?“ …

3. Umarmen Sie genau diesen „Anteil“ in sich!

Erlauben Sie sich, dass Sie diese Gedanken denken dürfen! Und versuchen Sie jetzt diesen Persönlichkeitsanteil in Ihnen zu umarmen. Anzunehmen. Ihn liebevoll Da-Sein zu lassen. Ohne ihn zu beurteilen und abzuwerten. Das Leben besteht aus Polarität. Und im Rahmen der Polarität erleben wir alles Gute und alles Schlimme. Auch IN UNS SELBST!

4. Gehen Sie nun den ersten Schritt!

Jetzt haben Sie Ihren „Schattenanteil“, der Teil, den man gerne vor sich selbst verleugnet, den man nicht mag, und darum einfach gar nicht sieht, angesehen und im Bestfall auch wirklich umarmt. Versuchen Sie nun mit diesem Wissen über sich selbst, auf die anderen 50% der WählerInnen in Österreich zu schauen… Denn diese fühlen genau das, was Sie gerade in Sekundenbruchteilen auch gefühlt haben: „nur“ nicht sooooo stark ausgeprägt!

5. WACHSEN SIE NUN ÜBER SICH SELBST HINAUS!

Treten Sie nun in einen liebevollen und achtsamen Dialog mit den Jeweils-„Anderen“. So wie Sie es gerade mit sich selbst getan haben. „Umarmen“ Sie (Innerlich, in Ihrer Vorstellung) die anderen zuerst, und dann erst reden Sie. Dann erst schreiben Sie in den Sozialen Medien Ihre Kommentare in Liebe und Respekt! Und wenn die einen 50% momentan enttäuscht und traurig sind, (gestriges Facebookposting von Norbert Hofer) und viele von Ihnen zuerst einmal aufgrund des Wahlergebnisses „den Krieg“ erklären, bitte ich Sie um Ihr Verständnis. Diese Menschen bringen gerade Ihre Enttäuschung mit einer sicher sehr ungeschickten Wortwahl zum Ausdruck. Bleiben Sie trotzdem in der Achtung und dem Respekt für sich selbst und vor den anderen!

DENN WIR HABEN DOCH ALLE NUR EIN ZIEL: WIR WOLLEN ALLE IN UNS SELBST ALLE ANTEILE MIT LIEBE ANNEHMEN! LASSEN SIE UNS DAS AUCH IM AUSSEN TUN MIT ALLEN ANDERS-DENKENDEN!

DAS SIND SIE SICH WERT!

Diesen Mut wünsche ich uns allen für das Miteinander in den nächsten Wochen! Ihre Hilde Fehr

Hilde Fehr - Coach für Selbstwert, Singles und Paare, Online-Kurse

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