Wertschätzend NEIN sagen lernen - hildefehr.com

Wertschätzend NEIN sagen lernen

„Manchmal trifft die Menschen der Schlag, wenn ihnen bewusst wird, dass sie nicht so leben müssen, wie man ihnen gesagt hat, dass sie leben müssen…!“

Einen Kaffe wollten wir trinken und über eine eventuelle Zusammenarbeit philosophieren… Der wundervolle Coach R.G. und ich. Und worin endeten wir? In gegenseitigen Trainings. Zum Glück! Denn „Er werde jetzt mit seiner privaten Situation anders umgehen, als er es vorgehabt hatte!“, und ich, „Ich weiß jetzt bis ins tiefste Innere, was der Sinn meines beruflichen Tuns ist!“

Denn ich lernte u.a., dass ich das große Glück habe (schon wieder Glück;-)), dass ich mein „freies Kind“ (laut Transaktionsanalyse) bis ins Erwachsenen-Alter „hinüber retten“ und mitnehmen konnte. Was u.a. zur Folge hat, dass ich mir bis heute einen „Hofnarren“-Status erhalten konnte, mit dem es mir möglich ist, mir und meiner Bestimmung im Leben immer treu zu bleiben.

Und da dies nicht jedem Erwachsenen gelungen ist (in Wirklichkeit ganz vielen Erwachsenen nicht…), sehe ich meine Aufgabe darin, Ihre MUT-MACHERIN zu sein, die Sie dabei unterstützt, IHR Leben zu leben!

Und der wichtigste Punkt „IHR Leben, leben zu können“ ist, dass Sie LERNEN, „NEIN“! ZU SAGEN!

5 BESTE TIPPS, WIE SIE „NEIN“ SAGEN LERNEN!

1. GEBEN SIE SICH JETZT DIE ERLAUBNIS, MANCHMAL „NEIN“ SAGEN ZU DÜRFEN!

In unserem Kopf ist in vielen Situationen automatisch verankert, dass man nicht „Nein!“ sagen darf. Der Kopf denkt Dinge wie: „Das war schon immer so! Das kannst du doch nicht machen! Was denkt der andere sich denn, wenn Du jetzt nein sagst?! Ich will ihn/sie doch nicht verletzen!“ …usw. Diese Liste ist unendlich. Doch der Punkt, der unterm Strich übrig bleibt, ist der, dass Sie sich fragen müssen: „WILL ICH MICH SO VERLETZEN? INDEM ICH JETZT DAS TUE, WAS ICH NICHT WILL? ODER INDEM ICH NOCH HIER BLEIBE, OBWOHL ICH SCHON LANGE GEHEN WILL? ODER…?“

2. TUEN SIE NICHT „SO ALS OB“!

Ich muss gestehen, ich musste 52 Jahre alt werden, um von meinem Partner hören zu müssen: „Ja gut, dann tue ich halt nicht mehr „so als ob!““ Und wissen Sie was mich schockiert hat? Nicht dass er es nicht mehr tun wollte, sondern, dass er es SCHON GETAN HATTE! Er hatte also Urlaube mit mir verbracht, wo er innerlich lieber irgendwo anders gewesen wäre. Er hat mit mir Kinofilme angeschaut, von denen er schon wusste, sie gefallen ihm nicht. Er hatte monatelang Spaziergänge mit mir gemacht, die er hasste! (Wenn Sie mehr dazu lesen wollen: auf der Beziehungsambulanz.com sein Statement dazu!) Und wissen Sie, wie ich mich danach fühlte? Als hätte er mich betrogen! Ich habe noch nie in meinem Leben „so getan als ob!“ Ich kenne das nicht. Bzw. ich kannte dies nicht. Wenn ich etwas nicht mag, mache ich es nicht. Und ich dachte, das würden alle Menschen so handhaben… Wenn Sie NOCH nicht zu dieser Spezies gehören, fangen Sie sofort damit an! Denn es gibt für den anderen nichts Demütigenderes, als mit einem Menschen Zeit verbracht zu haben, der „nur so getan hat als ob!“ Und by the way: SIE DEMÜTIGEN JA SICH SELBST DAMIT AM ALLERMEISTEN!

3. SPÜREN SIE IMMER WIEDER IN SICH SELBST HINEIN!

Egal ob es um die kleine Entscheidung geht, was Sie im Restaurant essen? Oder ob Sie Ihren Kindern dies oder das erlauben sollen? Oder ob Sie in der Arbeit diese Zusatzaufgaben wirklich übernehmen wollen? HALTEN SIE INNE. VERSCHAFFEN SIE SICH ZEIT BEVOR SIE ENTSCHEIDEN! Ein Satz könnte sein: „Bitte gib mir 5 Minuten Zeit, bevor ich etwas sage!“ Und wenn es nicht anders geht, gehen Sie aufs WC, atmen Sie tief in Ihren Bauch hinunter. SPÜREN SIE SICH! NEHMEN SIE KONTAKT MIT SICH SELBST AUF! Und dann SPÜREN SIE NACH, MIT WELCHER ENTSCHEIDUNG SIE SICH WOHL FÜHLEN.

4. SIND SIE SICH TREU! BLEIBEN SIE BEI IHRER WOHLFÜHL-ENTSCHEIDUNG!

Wenn Sie im Kontakt mit sich selbst eine „gute“ Entscheidung für sich gefunden haben, folgen Sie ihr! Natürlich können dann Ängste auftauchen. „Was ist, wenn ich  jetzt wirklich „NEIN“ sage?“, „Werde ich dann gekündigt? Nicht mehr geliebt? Ausgestoßen?“…

5. DER ULTIMATIVE TIPP, WIE SIE DAS „NEIN“ SAGEN IMMER GUT HINKRIEGEN:

Beginnen Sie IMMER mit einem Verstehen, nehmen Sie den anderen in seinem Bedürfnis wahr… D.h. Beginnen Sie den Satz mit:

Ich verstehe, dass Du gerne hättest, dass ich mit dir in den Film gehe… Leider gefällt mir dieser Film aber nicht. Darum möchte ich lieber inzwischen zuhause bleiben, meinen Kumpel treffen, schlafen, …“

Ich verstehe, dass Sie wollen, dass ich Ihnen die ganze Arbeit, die Ihnen zu viel wird, abnehme. Leider finde ich dafür aber keine Zeit! Alles Gute, Sie werden das sicher anders schaffen!“

Ich verstehe, dass Du heute in diese Disko willst. Leider habe ich zu viel Angst, als dass ich dir das erlauben könnte!“

Ich verstehe, dass du mir noch einen Kuchen geben willst, weil er vorzüglich schmeckt. Leider habe ich keinen Hunger mehr.“

Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie sich das in der nächsten Woche trauen! Denn:

DAS SIND SIE SICH WERT!
Entscheiden Sie sich für eine „JA ZU MIR!“-WOCHE!

Ganz viel Mut bei der Umsetzung wünscht Ihnen Ihre Hilde Fehr

Hilde Fehr - Coach für Selbstwert, Singles und Paare, Online-Kurse

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