April 2016 - hildefehr.com

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Monthly Archives: April 2016

Wut: Die 5 Erste-Hilfe Tipps

Ihr Arbeitgeber hat Ihnen schon wieder einen neuen Berg Arbeit auf den Schreibtisch gelegt, obwohl Sie mit dem alten schon nicht nachkommen!

Ihr Partner hat letztes Jahr versprochen, dass er sich zum Muttertag etwas ganz Besonderes einfallen lassen wird. Und dann hat er ihn vergessen!

Ihre Frau wollte Sie im Garten unterstützen, und was macht Sie? Sie liegt faul im Liegestuhl herum!

Ihr Kind hat einen Hund/eine Katze/einen Wellensittich bekommen, weil es eingewilligt hat, jeden Tag den Käfig sauber zu machen. Und wie schaut die Realität nun aus? Es passiert nichts, außer dass ständig die ganze Wohnung stinkt! Mehr lesen

„Die und Geländer streichen? Haha..!“

„SIE UND GELÄNDER STREICHEN, HAHAHA…“

SO HAT ER ES ERLEBT:

Meine liebe Hilde hat ihr Vorhaben ausgesprochen, dass sie mehr Zeit am Land verbringen möchte. Diese Botschaft freut mich riesig, da ich das häufige Wienfahren schon mehr als satt habe und durch die Zeit in Wien besonders schätzen gelernt habe, was ich mit meinem Haus am Land habe.

Nun so toll sich das anhört; und so glücklich ich darüber bin, so gibt es da auch einiges, was davor erledigt sein muss. Denn bevor meine liebste Hilde öfter zu mir kommt, ist einiges zu sanieren. Und da meine Liebste Hilde angekündigt hat, keinen Staub schlucken zu wollen, sollte das ganze Haus in neuem Glanz erstrahlen, bevor meine zarte Künstlerin aufs Land kommt. Ja gar nicht so leichte Vorgaben neben einem ohnehin ausfüllenden Job.Mehr lesen

Komplimente sind doch überflüssig, oder?

„KOMPLIMENTE UND SONSTIGE ÜBERFLÜSSIGKEITEN…“

SO ERLEBT SIE ES:

Wie manche von Ihnen schon mitgekriegt haben dürften, gehöre ich eher der Spezies „Dramatische-Übertreibungs-Künstlerin“ an. Während mein lieber Josef eher dem Menschen-Typus „Stoischer-Untertreibungs-Bauer“ zugeordnet werden muss. Was im Alltag natürlich zu fatalen Folgen führen kann:

Denn schlage ich mich irgendwo an, „schreie ich…“, laut meinem lieben Josef, „wie ein abgestochenes Kalb durch ganz Wien, nämlich so laut, dass sich die Notfall-Unfallwagen vor unserer Haustüre gegenseitig prügeln, wer diesem, gerade im Sterben liegenden Menschen, das Leben retten darf!“ Hingegen hat sich mein lieber Josef das Knie gebrochen, läuft er monatelang ohne einen Mucks zu machen damit herum, und meint sogar nach vollbrachtem, für ihn sowieso in jeder Hinsicht sinnlosem Spaziergang, „Geht eh!“Mehr lesen

Wertschätzend NEIN sagen lernen

„Manchmal trifft die Menschen der Schlag, wenn ihnen bewusst wird, dass sie nicht so leben müssen, wie man ihnen gesagt hat, dass sie leben müssen…!“

Einen Kaffe wollten wir trinken und über eine eventuelle Zusammenarbeit philosophieren… Der wundervolle Coach R.G. und ich. Und worin endeten wir? In gegenseitigen Trainings. Zum Glück! Denn „Er werde jetzt mit seiner privaten Situation anders umgehen, als er es vorgehabt hatte!“, und ich, „Ich weiß jetzt bis ins tiefste Innere, was der Sinn meines beruflichen Tuns ist!“

Denn ich lernte u.a., dass ich das große Glück habe (schon wieder Glück;-)), dass ich mein „freies Kind“ (laut Transaktionsanalyse) bis ins Erwachsenen-Alter „hinüber retten“ und mitnehmen konnte. Was u.a. zur Folge hat, dass ich mir bis heute einen „Hofnarren“-Status erhalten konnte, mit dem es mir möglich ist, mir und meiner Bestimmung im Leben immer treu zu bleiben.Mehr lesen

„Bauer“ vs. „Künstlerin“ – Schimpfwörter

DES PRINZEN-SPRACHE (DER BAUER) VERSUS SCHIMPFWORT-TIRADEN (DIE KÜNSTLERIN)…

SO HAT SIE ES ERLEBT:

Mein Name ist Hilde. Ich bin …, nein keine Sorge, nicht Alkoholikerin, aber laut meines wundervollen Bauern Josef eine ausgesprochene Sprachproletin der tiefsten Sorte! „Denn ich würfe mit Ausdrücken um mich, die er nicht einmal seinem schlimmsten Feind sagen würde!“

Aber alles von Anfang an: „Ich sei so eine Urasserin!“ hörte ich, mir „dünkt“ schon ab Woche drei. Da ich aber gar nicht verstand, was urassen hieß, dauerte es ein paar  weitere Wochen, bis ich darauf reagierte. Denn ehrlich gesagt, sagte er dies immer mit einem Lächeln auf den Lippen und einem Lachen im Tonfall, so dass ich dachte, er sage etwas Liebevolles zu mir. Als dieses „urassen“ aber immer öfter kam, im Zusammenhang mit Strom, mit Duschen im Bad, mit Brot und dann irgendwann sogar mit jeglichen Lebensmitteln, erschien es mir mehr als notwendig, endlich zu verstehen, was er denn da überhaupt sagte: „verschwenden“ schrieb der Duden dazu. „Aha?“… Ich war also in Josefs Augen eine Verschwenderin!Mehr lesen

Hirn oder Herz?

„ENDLICH WIEDER FORMEL 1!“ WAS FÜR EIN GLÜCK, DASS SIE ES GANZ ANDERS EMPFINDET!

SO ERLEBT SIE ES:

Ich erinnere mich als Kind an viele Sonntage, als draußen die Sonne schien, und mein Vater fett im Fernsehsessel thronte, umgeben von zugezogenen Vorhängen und eingenebelt in seinen eigenen Zigarrenrauch, den er in all den Stunden ununterbrochen neu produzierte. Und obwohl ich schon als Kind kaum vom TV-Gerät wegzubringen war, suchte ich an solchen Sonntagen die Natur sogar freiwillig auf. Und an was ich mich auch noch erinnere ist, dass wir dann im Garten, egal wo wir spielten, ununterbrochen diesen mir so unendlich sinnlos erscheinenden Motorenlärm der Formel 1 Fahrzeuge mitanhören mussten, weil mein Vater ansonsten wahrscheinlich gar nichts mehr sehen hätte können, wenn er nicht die Türen fürs Rauch-Entlüften alle geöffnet hielt.Mehr lesen

Juhu! – „Endlich“ wieder Formel 1

„ENDLICH WIEDER FORMEL 1!“ WAS FÜR EIN GLÜCK, DASS SIE ES GANZ ANDERS EMPFINDET!

SO ERLEBT SIE ES:

Ich erinnere mich als Kind an viele Sonntage, als draußen die Sonne schien, und mein Vater fett im Fernsehsessel thronte, umgeben von zugezogenen Vorhängen und eingenebelt in seinen eigenen Zigarrenrauch, den er in all den Stunden ununterbrochen neu produzierte. Und obwohl ich schon als Kind kaum vom TV-Gerät wegzubringen war, suchte ich an solchen Sonntagen die Natur sogar freiwillig auf. Und an was ich mich auch noch erinnere ist, dass wir dann im Garten, egal wo wir spielten, ununterbrochen diesen mir so unendlich sinnlos erscheinenden Motorenlärm der Formel 1 Fahrzeuge mitanhören mussten, weil mein Vater ansonsten wahrscheinlich gar nichts mehr sehen hätte können, wenn er nicht die Türen fürs Rauch-Entlüften alle geöffnet hielt.Mehr lesen

*Gesunder Egoismus* ? – Tipps, um auf sich zu schauen

„Ich bin nur dir zuliebe nach Italien auf Urlaub gefahren!“ – „Ich habe nur dir zuliebe… dies und das und jenes… gemacht! Ich wollte selber ja gar nicht!“ Kennen Sie solche Aussagen? Machen Sie sie selbst? Oder hören Sie sie in bestimmten Abständen immer wieder von jemandem? Ich muss gestehen, ich gehöre zur zweiten Sorte. Ich höre sie immer wieder… Und wissen Sie was mir aufgefallen ist? Ich höre sie vor allem dann, wenn ICH GUT AUF MICH geschaut habe, und mein Gegenüber NICHT GUT AUF SICH geschaut hat. Und da es in so einer Situation KEINEM GUT geht, denn es fühlt sich auch für den „Beschenkten“ entsetzlich an, im Nachhinein zu erfahren, dass ein Mensch etwas tat, ohne es gewollt zu haben! Es ist ein Gefühl von, der andere sitzt seine Zeit bei einem lustlos ab. So wie man es früher in der Schule immer gemacht hat. Damit dieses FÜR ALLE PARTEIEN ENTWÜRDIGENDE GEFÜHL NICHT MEHR ENSTEHT, heute kurz und knackig:
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Warum ich „Ihn“ liebe

WARUM ICH DICH LIEBE …

SIE:

Gestern hat uns ein Mann (JA, ein Mann hat reagiert!) geschrieben, unser Blog würde ihn unglaublich unterhalten, nur habe er ein dringendes Bedürfnis: wir sollten doch endlich einmal schreiben, warum wir überhaupt zusammen wären. Denn die einzigen Liebkosungen bestünden in genau 5 Worten, nämlich in „liebe Hilde“ und „mein lieber Josef“. Ansonsten habe sich langsam ein Bild in ihm breit gemacht, das besage, die zwei, die streiten doch Tag und Nacht. Und die Nächte verbringen sie wegen dem Schnarchen ja auch noch getrennt! Und bald wäre er soweit, dass er eine Spendenaktion ins Leben rufen wolle, zum Zwecke, uns beiden eine würdevolle Trennung bei einem „Wie-liebevolle-Trennung-Geht“-Coach zu  ermöglichen? Ob denn seine Fantasien so der Wahrheit entsprechen würden?

NEIN natürlich nicht!Mehr lesen