März 2016 - Hilde Fehr Coaching

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Monthly Archives: März 2016

7 Tricks zum *Mehrwert* im Freundeskreis

Ich erinnere mich an Zeiten, als wir uns in unserem Freundeskreis alle einig waren: „3 Tage zuhause in der Ursprungsfamilie verbracht, z.B. Ostern, Weihnachten, etc., kosten dich 2 Wochen deines kostbaren Lebens, um wieder auf gleich zu kommen!“ Ich muss dazu sagen, das waren meist KünstlerInnen, Menschen, die etwas Neues wagten und Querdenker, die von der „Provinz“ in die „Stadt“ gezogen waren.

Und warum sagten wir das alle? Weil wir uns als jemand „Besseres“ fühlten? Weil wir dachten „Provinzler sind eh alle blöd!“? Mehr lesen

„Zu Hilfe! Ich will den Knigge zurück!“

„HILFE, ICH WILL DEN KNIGGE ZURÜCK!“

SO HAT SIE ES ERLEBT:

Wenn Mann und Frau sich kennen lernen, haben beide Parteien so genannte unsichtbare Anforderungskriterien, die vom Gegenüber auf jeden Fall erfüllt werden müssen: in meinem Fall, muss „er“ zivilisiert essen, gepflegte Finger und Fußnägel vorweisen und sich ganzkörperlich im Schuss haben, sprich täglich frisch duschen, ein Deo verwenden und aus sich heraus regelmäßig zum Frisör gehen.

Wenn sich nun Frau und Mann zu Kennenlern-Zwecken verabreden, scheinen Männer ja alle diese Richtlinien vorbildlich einzuhalten. Denn die Überraschungen insofern kommen nie anfangs einer Beziehung zum Vorschein, nein sie überrollen einen immer dann, wenn man glaubt, den „Märchenprinzen“ nun endlich doch gefunden zu haben.Mehr lesen

Null Therapiechancen mit meinem Bauern

„WIE ICH MEINE IMAGO-THERAPIE-CHANCE MIT MEINEM BAUERN VERSTÄNDLICHERWEISE VERSPIELTE…“

SO HAT SIE ES ERLEBT:

Ja wir schwebten auf Wolke sieben mein liebster Josef und ich. Solange wir frisch verliebt waren. Und für danach hatte ich auch schon die Lösung: Wir würden einen IMAGO-Workshop machen, in dem wir lernten, wie „man“ richtig kommuniziert, um der, der Verliebtheitsphase normalerweise folgenden Phase des „Machtkampfes“, schon vorweg die Stirn zu bieten. Sprich ich hatte geplant, wir würden sämtliche Machtkämpfe dadurch gleich auslassen können!

Uns so geschah es, dass mein liebster Josef auf der Rax, umgeben von noch 50 anderen Paaren, und ich inmitten dieser Horde von Menschen saßen und versuchten, allen Richtlinien und dem ganzen Regelwerk von Imago gerecht zu werden. Was mir nicht schwer fiel, weil ich auf diesem Gebiet schon ein alter Hase war. Sprich ich kannte und praktizierte, zum Leidwesen meiner Jugend (Inzwischen einem „noch“ und einem „nicht mehr so sehr“ pubertierenden Jugendlichen) dieses „Spiegeln“ (Man wiederholt Wort für Wort, was der andere gesagt hat), dieses Einfühlen und die Wertschätzungen (Was ich an dir wertschätze ist…) schon über 10 Jahre lang.

„Ich höre du sagst… Habe ich dich gehört?“Mehr lesen

Weltproblem Nr.1: Lüften – oder wie?

„WIE LÜFTEN ZUM WELTPROBLEM NUMMER 1 WURDE!“

SO HAT SIE ES ERLEBT:

Ja, das hatte ich mir auch gedacht, wenn ich als Kind mitbekam, wie sich mein Vater wieder lautstark über meine Mutter aufregte, indem er ihr unterstellte, sie habe wohl Mitleid mit den Zugvögeln im Winter und wolle daher die ganze Erd-Atmosphäre aufheizen. Aber falls sie es noch nicht mitgekriegt habe, diese Vögel seien zeitgerecht in den Süden geflogen, also müsse sie nicht ständig in unserem Haus Durchzug halten! Worauf meine Mutter immer wie ein Rohrspatz zurückschimpfte und meinte, dann solle er halt seine Zigarren auch draußen rauchen, dann müsse sie auch nicht so viel lüften!

So viel Zoff nur wegen dem Thema Raumlüftung, also das wollte ich zeitlebens nie so haben! Das schwor ich mir schon als 7 jähriges Kind! Und siehe da, manche Wünsche gingen auch wirklich in Erfüllung, zumindest bis Frau 50 Jahre alt war. Denn dann sollte mein lieber Josef Einzug in meinem Leben halten. Mehr lesen