Februar 2016 - hildefehr.com

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Monthly Archives: Februar 2016

Metrobesuch, Donnerstagabend..

„SEIN, ja ich weiß…, DONNNERSTÄGLICHER HEILIGER METRO-BESUCH!“ 

SO HAT SIE ES ERLEBT: 
Ich habe vom Klischee gehört, dass Frauen bei Schuh-, Handtaschen- und sonstigen Einkäufen nicht zu bremsen seien und dabei regelmäßig in ein Einkaufs-Rausch-Koma fallen würden. Da mir dies persönlich noch nie passiert ist, nehme ich einmal an, dass ich wohl zu den Spezies der eher untypischen Weiblichkeit zähle. Dass ich aber eines Tages an einen Mann geraten würde, der seine Kaufräusche im Großmarkt namens Metro auslebte, das hätte ich mir dennoch nie träumen lassen.

Begonnen hatte das Ganze schon beim Kennenlernen, als mein Josef meinte: „Er fahre jetzt ins Metro.“ – „Ja ist gut“, dachte ich mir. „Tschüs dann!“ sagte ich, etwas enttäuscht darüber, dass er nicht mehr bei mir bleiben wollte. Dass dies aber eine Aufforderung an mich gewesen sein sollte: „Ich hätte doch etwas bei ihm vom Metro bestellen sollen, dann wäre er nämlich gerne nach dem Metro-Einkauf wieder zu mir zurück gekommen, um es mir zu bringen…!“, das hätte doch nicht einmal eine typische, manchmal dem Einkaufsrausch erliegende Frau verstanden. Oder???Mehr lesen

„Besuch mich doch am Grab?“ und andere Nettigkeiten

„WENN DU SO WEITERMACHST, KANNST DU MICH BALD AM GRAB BESUCHEN KOMMEN!“

SO HAT SIE ES ERLEBT:

Ja, ich kenne die Self-Fullfilling-Prophecy…! Dieses Ding das besagt, dass die Gedanken das in der Realität erschaffen, was man zuvor gedacht hat. Sprich denke ich mich schlank, bin ich das auch bald darauf im realen Leben. Und denke ich mich krank, sprich äußere ich ständig negative Angstgedanken, dass ich krank werden könnte, dann bin ich eines Tages auch richtig krank…!

Ja ich kenne mich aus mit diesem Gedankengut! Es fällt mir immer auf, wenn andere Menschen diesen Fehler machen! Und dann sage ich es ihnen auch. Man muss doch Menschen warnen, wenn sie sich selbst ins Unglück denken bzw. reden. Oder?

Und dann behauptete mein lieber Josef doch unlängst, dass ich das AUCH machen würde! „Tztztz…!“ habe ich mir nur gedacht, „Was der noch alles lernen muss…!“ Denn mal ganz ehrlich: in meinem Fall war das eine ganz andere Situation! Mehr lesen

Valentinstag: Was daraus wurde

„HAPPY VALENTINE!“ ODER DAS, WAS WIRKLICH DARAUS WURDE…

SO HAT SIE ES ERLEBT:

„Happy Valentine!“ hieß es doch letzten Sonntag in aller Munde! „Ja für Geschäftemacher schon!“ meinte mein lieber Josef schon eine Woche davor. „Er wolle mir dann ein paar Blumen in die Hand drücken, und das wäre es dann gewesen sein!“ – „Ja das konnte ja heiter werden!“, dachte ich mir drum schon im Vorfeld, war ich doch sowohl eine zutiefst bekennende Muttertags-, Geburtstags- als auch Valentinstag-Fanatikerin…

Dies wenigstens drei Tage vorher vergessen habend, wollte mir mein lieber Josef bei meinem Lieblings-Telefon-anbieter (Scherz!), dafür sorgen, dass ich in seinen Businesstarif wechseln könne. So dass ich nicht mehr monatlich zwischen 80 und 90 Euro (Ja ich weiß, ich dachte, das zahle jeder!) Telefonkosten haben würde. Jetzt war aber blöderweise die Tage davor genau mein Handy damit beschäftigt, in Bälde seinen Geist restlos aufzugeben.Mehr lesen

„Ich bin genug“ – wie man es konkret umsetzt

1. Ich weiß, ich wiederhole mich. In der einen Woche hieß es: „Ich bin. Also bin ich wertvoll!“ Das andere Mal hieß es, „Ich bin. Also bin ich schön!“

2. Und heute heisst es schon wieder: „ICH BIN. ALSO BIN ICH GENUG!“

3. Und wissen Sie, warum ich mich wiederhole? Weil es Zeit wird, dass wir uns selbst NEUE WERTE SCHAFFEN!

4. Denn SÄMTLICHE WERTE UNSERER GESELLSCHAFT vermitteln uns momentan das Gefühl, eben NICHT GENUG zu sein!

5. Und genau aus dem Grund wiederhole ich mich bewusst:

„SIE SIND. ALSO SIND SIE GENUG!“ Mehr lesen

„Du bist ja internetsüchtig!?“

„DU BIST JA INTERNETSÜCHTIG!“

SO HAT SIE ES ERLEBT:

Hat mich doch mein liebster Josef vor ein paar Wochen in eine Therme zum Ausspannen und Saunieren eingeladen. Ich voller Freude wartete mit gepackten Koffern in Erwartung seines jedes Mal, wenn wir wegfahren, selben Spruchs: „Was hast denn du alles eingepackt? Sind da Steine drin?!“ und versuchte mir bewusst zu machen, dass ich mich diesmal nicht provozieren lassen würde!

Klingelte es an der Haustüre, mein lieber Josef kam und nahm alle drei (!!!) Koffer ohne Kommentar einfach mit, lud sie in den Kofferraum und zauberte dann wie aus dem Nichts eine Zeitschrift hervor, die er mir, wieder völlig kommentarlos, in die Hände drückte:
„SIND SIE INTERNETSÜCHTIG? FACEBOOK UND CO HABEN NÄMLICH NICHT NUR EINEN URLAUB RUINIERT!“Mehr lesen

Endlich das „Ja, aber..“ eliminieren

Ich hatte letzte Woche einen Herrn im Training, der meinte, er brauche jetzt eine Selbstwert-Injektion von außen. Er hatte vor sechs Monaten eine neue Arbeitsstelle angenommen, wo ihm sein Arbeitsfeld sehr viel Spaß bereitete. Wo er sich aber in einem immerwährenden Konflikt mit seinen Kollegen befand, weil er innerlich immer dachte, dass er nicht genügte! Und dass er alles viel zu langsam begreife! Und inzwischen trüge er schon die Angst mit sich herum, dass er in Kürze wieder entlassen werde…

Da ich in meinen „Selbstwertauf10“-Coachings immer zuerst damit beginne, dass die Kunden ihren Selbstwert auf einer Skala von 1-10 bestimmen, tat ich dies auch in seinem Fall. Und interessanterweise bestimmte er seinen Wert wie aus der Pistole geschossen sofort auf 10. Mehr lesen

„War doch nur n‘ Witz!“

„ES WAR JA NUR EIN WITZ!“

WIE SIE DAS GANZE SIEHT:

Kam mein liebster Josef am Freitagabend zu mir in Wien nachhause und stöhnte, wie anstrengend alles gewesen war, und wie verflixt alles gelaufen sei, und dass sie mit dem Einbau der Küche noch nicht einmal richtig anfangen hätten können… Fing ich an zu lachen und meinte:

„Ach Gott mein Schatz! Dass du auch nie lernst, dir die Zeit realistisch zu berechnen!“

Ja mehr habe ich nicht sagen brauchen, um einen finsteren Ausdruck auf meines Josefs Gesicht orten zu müssen, was mich ad hock dazu bewog, gleich nochmal nach zu legen:

„Jetzt komm, du wirst doch endlich auch einmal ein bisschen über dich selber lachen können! Oder?“

Er lachte zwar nicht, aber es war alles wieder gut.
Dachte ich.Mehr lesen

Denke Dir: „Ich bin, also BIN ich SCHÖN!“

Diese Woche war ich tief berührt, bewegt, traurig und dann packte mich meine Kampfeslust!

Aber alles der Reihe nach: Ich postete auf Facebook, dass ich nacheinander 5 verschiedene Damen zum Training hatte, die schlussendlich alle das selbe Thema mit sich herumtrugen: sie fühlten sich allesamt ZU dick, ZU cellulitig, ZU kleinbrüstig, ZU… Hauptsache ZU VIEL oder ZU WENIG! SPRICH NICHT SCHÖN! WEIL NICHT GENUG!

Jetzt hatten alle diese 5 Damen, wie ich meine, eine sehr kluge Entscheidung getroffen: Sie hatten von der SELBSTWERT-AMBULANZ gehört und wollten hier mit mir abklären, ob es wirklich einer Schönheits-OP bedurfte, um Ihre Probleme zu lösen, oder ob es doch einen anderen Weg zum „Ich bin. Also bin ich schön!“-Gefühl gab. Mit dem für mich supererfreulichen Ergebnis, dass sich ALLE für den nicht operativen Weg entschieden! So weit so gut.Mehr lesen