Die Höhe des Selbstwerts bestimmt dein Leben! - hildefehr.com

Die Höhe des Selbstwerts bestimmt dein Leben!

Warum die Höhe Ihres Selbstwertes
Ihr ganzes Leben bestimmt!


Oder: „Hilde, dafür bist du einfach viel zu alt!“

Ich bin ganz aufgeregt, weil ich mit meinen 52 Jahren beschlossen habe, meine Marketing-Strategie für mein Business zu modernisieren, indem ich anfange, Blogbeiträge zu verfassen.

Jetzt könnte man natürlich meinen, bitte ich habe doch schon 5 Kabarettprogramme geschrieben, ein Buch veröffentlicht und für den ORF jahrelang Beiträge formuliert. Und trotzdem pocht mir das Herz bis zum Hals, und ich schiebe den Tag des Verfassens meines ersten Blogs seit Wochen vor mir her…

Womit wir schon mitten im Thema angelangt sind: Denn anstatt meinen Selbstwert auf einer Skala von 1-10 bei 10 anzusiedeln, schleicht sich von irgendwoher eine Angst in mich hinein, die mir immer und immer wieder suggeriert: „Hilde, dafür bist du zu alt! Das kannst Du doch sowieso nicht! Vergiss es! Lass dies die jungen und hippen Menschen tun und…!“ – „Ja was? Und was soll ich denn stattdessen…“ frage ich mich dann? „… stattdessen leg dich auf die Couch und warte bis die Rente dich wieder lebendig macht?“ –

Nein!“ habe ich mir dann gesagt, „Liebe Angst in Ehren, und wenn auch keiner je meine Blogs lesen wird, dann hat es mir beim Schreiben selbst so große Freude bereitet, dass es mir das wert ist…!“


Und darum sage ich: Herzlich willkommen! Ich freue mich unendlich, dass Sie hier sind und immer noch weiterlesen!
Darum erlaube ich mir gleich eine Frage an Sie:

Wie hoch ist Ihr Selbstwert?

Stellen Sie sich eine Skala vor, die von 1 bis 10 reicht. Wenn Sie jetzt kurz einmal innehalten und 3x tief in Ihren Bauch hinunter atmen, und vielleicht sogar die Augen dabei schließen, was für eine Zahl steigt Ihnen als erstes auf.

 

Nehmen Sie dann diese Zahl als Ihren momentanen Selbstwert. Egal, ob Ihnen die Zahl zu hoch oder zu niedrig erscheint, nehmen Sie die Zahl, die als erstes in Ihren Gedanken oder Bildern auftaucht. Das ist das, was Ihr Unterbewusstsein, und nicht ihr „schönfrisierendes Hirn“, über Sie selbst „denkt“!

Damit Sie verstehen können, wie es zu dieser Zahl überhaupt kommt, sage ich Ihnen ein paar Dinge zum Selbstwert an sich:

DER SELBSTWERT = DER WERT, DEN SIE SICH SELBST GEBEN


Niemand anders kann über Ihren Selbstwert bestimmen!


Warum bewerten wir uns dann aber selbst so kritisch?

1. Weil wir alle einmal Kinder waren, die „erzogen“ worden sind. Von Erwachsenen, die sich alle in einem Punkt einig waren: Nur Menschen, die leisten, sind wertvolle Individuen für unsere Gesellschaft!

2. Wer nicht genug leistet, bzw. falsch leistet, bekommt z.B. in der Schule seine Aufgaben immer mit Rotstrich angezeichnet: „falsch“!

3. Das hieß für alle von uns: wir mussten sowohl „viel leisten“ als auch „richtig“ leisten! Sonst waren wir nichts wert.

4. Da wir aber alle viele Jahre in unserem Schulsystem verbrachten, lernte unser Hirn dort noch etwas Anderes: „Wichtig ist, was falsch ist!“ Denn das bekommt Aufmerksamkeit mit der roten Farbe. Zwar eine negative, aber immerhin.

5.
Und so wurden unser Hirn und unser Unterbewusstsein dahingehend trainiert, immer darauf zu achten, was falsch ist. Bei den anderen. Und bei uns selbst.

6. Was am Ende eines Tages bedeutete, dass wir uns alle Fehler, die wir an dem Tag gemacht haben, gemerkt haben, dass wir aber nie darauf geachtet haben, was wir super gemeistert haben!

7. Und so bekamen wir Tag für Tag immer mehr den Eindruck von uns selbst, dass wir nur aus Schwächen, Fehlern und Unfähigkeiten bestehen.

8. Das heißt heute, bis wir uns selbst eine 10 ausstellen dürfen, müssen wir 150 Jahre alt werden! Nämlich erst dann, wenn wir alles richtig machen. Obwohl dann haben wir wieder zu viele Falten im Gesicht und eine schlaffe Haut unter den Armen. Also sind wir wieder keine 10 wert.

9. Verstehen Sie langsam, worauf ich hinaus will? Unsere Leistungsgesellschaft verlangt Perfektion von uns, die kein Mensch dieser ganzen Welt hat.

10. Und so passiert es, dass WIR UNS SELBST WEITER UND WEITER SUGGERIEREN, DASS WIR NICHTS WERT SIND!

11. Denn es kommt ja noch eine weitere gesellschaftliche Komponente hinzu: ein Mensch, der sich hier eine 10 geben würde, der ist doch sicher ein Angeber! Das will die Gesellschaft ja auch wieder nicht! Und da wir soziale Wesen sind, wollen wir von „der Gesellschaft“ angenommen und geliebt werden!


Wie kommen wir jetzt aber trotzdem zu einer 10?


Die erste Möglichkeit ist, indem wir anfangen, uns bewusst auf unsere Stärken zu konzentrieren. Und zwar ganz bewusst nur dorthin schauen, was wir KÖNNEN! Und was wir besser können als jemand anderer. Und wenn Ihre Fähigkeit darin besteht, den Menschen in Ihrer Abteilung so gut zuzuhören, wie sonst niemand, schon allein dafür sind Sie eine 10 wert!

Ich werde Ihnen in meinen weiteren Blogs noch eine Vielzahl an Möglichkeiten verraten, wie Sie zu einem Selbstwert von 10 kommen! Fangen Sie einmal mit Schritt Nummer 1 an!

An dieser Stelle möchte ich Ihnen nämlich das wichtigste Gemheimnis in der ganzen Selbstwert-Frage verraten:
Wenn Sie etwas verändern und verbessen wollen, müssen Sie diese Dinge selber tun. Denn wie gesagt, SIE bestimmen Ihren Selbstwert! Und wenn er „automatisch“ nicht so hoch ist, wie Sie es gerne hätten, dann müssen Sie „etwas Neues automatisieren“!


Warum nun bestimmt die Höhe Ihres Selbstwertes Ihr ganzes Leben?


Wenn wir zum Beispiel einen Selbstwert von 2 haben, wissen Sie was wir dann tun?

* Wir vergleichen uns ununterbrochen mit anderen:

„Verdient er mehr als ich?“ – „Ist ihr Mann aufmerksamer und bringt ihr Blumen mit, einfach so?“ – „Ist er ein besserer Vater/Chef/ Kollege?“ – „Wäre mein Mann mit dieser schlanken vollbusigen Blondine glücklicher?“

Unserem vergleichenden Hirn fallen 100 andere Fragen ein, um uns selbst das Gefühl zu geben, wir seien nichts wert. Denn im Vergleich mit anderen, steigen wir bei einem Selbstwert von 2 nämlich immer schlechter aus!

* Wir zweifeln an uns selbst:

„Vielleicht kann ich das ja doch nicht? – Nein, ich bin mir echt nicht sicher. Wahrscheinlich interessiert das ja sowieso niemanden! Nein, also ist es besser, wenn ich erst gar nicht damit anfange!“

* Wir fühlen uns klein:

„Ob der Chef überhaupt merkt, was ich alles kann? Wahrscheinlich nicht! Naja, kann man auch nichts machen!“
„Ojeh meine KollegenInnen merken sicher, dass ich zuhause nur noch Probleme habe! Das heisst, ich muss davon ablenken und Probleme von anderen ansprechen! Dann bemerken sie meine nicht!“

Ich könnte diese Liste unendlich weitertreiben. Und wissen Sie warum? Weil ich meinen Selbstwert auch auf 2 hatte! Ich kenne diese Gedanken alle! Und ich wette mit Ihnen, Sie kennen den einen oder anderen Gedanken auch!

Aber das ist ja genau das, was wir nicht mehr wollen!


Denn mit einem Selbstwert auf 10 schauen die Gedanken erheblich anders aus:


„Ich bin wertvoll! Also gebe ich bei meiner Arbeit alles! Ich gebe auch alle wichtigen Infos an meine KollegInnen weiter, damit wir als Team das Beste herausholen! 

„Ich kann das! Und ich schaffe das! Ach da fällt mir gerade ein superguter Verbesserungsvorschlag ein! Ja den werde ich heute weitergeben! Da sparen wir alle in Zukunft viel Zeit!“

„Mein Chef ist heute schlecht drauf. Das hat mit mir nichts zu tun. Also unterstütze ich ihn, wo ich kann, und ich helfe ihm, dass auch sein Tag heute noch ein guter Tag wird!“


Dahin geht die Reise. Kommen Sie wieder, wenn Sie auch dorthin reisen wollen! Ich freue mich auf Sie!
Denn:
DAS SIND SIE SICH WERT!

Ps: Wenn Ihnen meine Worte gefallen haben, freue ich mich über Ihr Feedback! Wenn es Ihnen nicht gefallen hat genauso!

Hilde Fehr - Coach für Selbstwert, Singles und Paare, Online-Kurse

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